01 Apr 2012

SIPRI empfiehlt vertrauensbildende Maßnahmen in der Arktis

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Zwar bauen die Anrainerstaaten des Arktischen Ozeans militärische Kapazitäten auf, aber das muss nicht unbedingt Anlass zu Sorge sein. Die verstärkten Möglichkeitendes Militärs, in der Arktis zu agieren, dienten vor allem dazu, anerkannte nationale Territorien und Gewässer zu überwachen und zu schützen, stellt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (Stockholm International Peace Research Institut/SIPRI) jetzt in einer Studie über die Arktis fest.

Auch wenn die Anrainerstaaten des Eismeers – Kanada, USA, Dänemark, Norwegen und Rusland – den Schutz ihrer arktischen Gebiete zu einer Priorität erklärt hatten, sei der Aufbau militärischer Kapazitäten dennoch „begrenzt“, schreibt der Analyst Siemon Wezeman. Und es seien zwar einige Spannungen in den Region aufgetaucht, aber: „Kooperation, nicht Konflikt ist sichtbarer in der Arktis“, meint Wezeman. Er verweist unter anderem auf die Verständigung zwischen Norwegen und Russland über die Grenzziehung in der Barents-See und die Stärkung des Arktischen Rates der acht Arktiststaaten. Angesichts möglicher künftiger Spannungen im Zusammenhang mit der Festlegung der Grenzen des Kontinentalschelfs empfiehlt SIPRI aber weitere vertrauensbildende Maßnahmen im militärischen Bereich, um die Gefahr von Missverständnissen auszuschließen.

Die Pressemitteilung und einen Link zu der kompletten Studie finden Sie hier:

http://www.sipri.org/media/pressreleases/26-mar-increased-military-capabilities-in-the-arctic-region-reflect-territorial-consolidation

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